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2020 Neubauten, Luzern

Ersatzneubau Mehrfamilienhaus für vier Parteien

Auf einer Parzelle in Familieneigentum zielt die Intervention darauf ab, mit einem zeitgenössischen Gebäude die volle Ausnutzung durch den Rückbau des bestehenden Gebäudes aus den 1950er Jahren zu erzielen.

Die vorgefundene städtebauliche Situation, nahe dem Zentrum, ist geprägt von einer heterogenen, kleinteiligen Bebauung.

Mit dem Ziel einer Nachverdichtung wird als Ersatzneubau ein kompakt organisiertes Bauvolumen mit drei fast identischen Geschosswohnungen und einer Attikawohnung erstellt. Der Neubau nimmt die Körnung der Umgebung auf und entwickelt sich als viergeschossiger Wohnturm in die Höhe. Durch das Ausbrechen der Gebäudeform aus dem orthogonalen Raster erscheint das Gebäudevolumen, welches auf dem natürlich belassenen Hang ruht, deutlich kleiner.

Das Gebäude wird als Massivbau mit Stahlbetondecken erstellt. Die tragenden Aussenwände werden mit einer Kompaktfassade gedämmt und nachträglich mit einem Verblendmauerwerk umspannt. Durch die einheitliche Materialisierung, basierend auf einer schlichten Formensprache und einfacher Detaillierung, wird das Gebäude als Einheit in Erscheinung treten.

Die zurückhaltende Farbgebung schafft Raum für die Vegetation und verleiht dem Haus gleichzeitig Ruhe und Gelassenheit.

Gegen Süden durchsetzen grosse, raumhohe Fensteröffnungen das regelmässige Fassadenbild. Zur Quartierstrasse hin entsteht eine ruhige und regelmässige Lochfassade. In der Vertikalen endet der Treppenaufgang mit dem fassadenbündig angebrachten Panoramafenster. Die grosszügige Abmessung erlaubt den Ausblick vom rückwertigen Attikageschoss.

Der Aussenraum verzichtet auf Zäune. Er soll als Teil der Nachbarschaft verstanden werden. Gegen die Quartierstrasse hin schliessen Hecken den Gartenraum.